Klassizismus
um 1750–1850 (1750–1850 Klassizismus)
Klare Geometrie und antike Formmotive prägen Bauten und Gestaltung.
Bezug zur harmonischen Formsprache (Proportionen) der griechischen und römischen Antike, nicht aber zu deren Werte und Empfindungswelt. (Aufklärung und industrielle Revolution.) Wie auch in der Ital. Renaissance, dominieren idealisierte und realistische Darstellungen in der Malerei. Übersichtliche und statische Kompositionen, Reinheit, kühle Klarheit, distanziert-nüchtern bis pathetisch. Bühnenhafte Bildarrangements, Konturbestimmt, Stoffichkeit, Plastizität, keine malerische oder atmosphärische Stimmung. Motiv: Zeitgenössisches Gedankengut und aktuelle Weltansicht werden zur Anschauung gebracht. Historienbilder, Portrait, bürgerliche Themen, Architekturelemente, religiöse Motive verschwinden, der christliche Glaube hat an Macht eingebüsst. Mit der Aufklärung widmen sich Künstler vermehrt den weltlichen Themen.
Epochengrenzen sind Annäherungen und regional verschieden.
Werke dieser Zeit (1)
- The Death of Socrates, 1787date QS:P571,+1787-00-00T00:00:00Z/9
Personen
- Francisco de Goya Künstler/in
- Jacques-Louis David Künstler/in
- Jean-Auguste-Dominique Ingres Künstler/in
Kontext
- Aufklärung Kontext
Gleichzeitig
- Romantik um 1770–1850
- Francisco de Goya 30.3.1746–1828
- Jacques-Louis David 30.8.1748–1825
- Jean-Auguste-Dominique Ingres 29.8.1780–1867
- Caspar David Friedrich 5.9.1774–1840
- Georg Wilhelm Friedrich Hegel 1770–1831
- Karl Friedrich Schinkel 1781–1841
- Immanuel Kant 1724–1804
Gleichzeitigkeit bedeutet keinen ursächlichen Zusammenhang.
Quellen
- Nadja Crola: Zeitstrahl Kunst- und Kulturgeschichte (Version 15.06.2025) Im PDF: „1750–1850 Klassizismus“
- Wikipedia: Klassizismus Weiterführender Link (Referenz, kein übernommener Text)
- Wikidata: Klassizismus (Q14378) Automatisch importiert – bitte prüfen